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Die wichtigsten Konsularthemen in alphabetischer Reihenfolge

FAQ

FAQ

An dieser Stelle möchten wir Sie über Möglichkeiten der Ahnenforschung und Erbenermittlung informieren. Bitte entnehmen Sie die genauen Informationen dem folgenden Merkblatt.

Informationen zur Urkundenbeschaffung finden Sie in folgendem Merkblatt.

In konsularischen Angelegenheiten ist jede Auslandsvertretung grundsätzlich für die deutschen Staatsangehörigen zuständig, die sich dauerhaft oder vorübergehend in ihrem Amtsbezirk aufhalten.

Amtsbezirke (Konsulatefinder)

Ein Merkblatt mit Informationen zur Anerkennung sowie das notwendige Antragformular erhalten Sie durch Klicken auf die folgenden Links:


Merkblatt zur Anerkennung polnischer Entscheidungen in Ehesachen


Antrag auf Anerkennung einer ausländischen Entscheidung in Ehesachen

Nach der Richtlinie über eine Anerkennungsleistung für ehemalige deutsche Zwangsarbeiter (sog. ADZ-Anerkennungsrichtlinie) sollen die Betroffenen für ihr erlittenes Zwangsarbeiterschicksal eine finanzielle symbolische Anerkennung in Höhe von 2500 € enthalten. Die näheren Voraussetzungen zum Erhalt der Leistung sind in der ADZ-Anerkennungsrichtlinie geregelt. Die Richtlinie wird durch das Bundesverwaltungsamt durchgeführt. Informationen sowie die Antragsformulare mit erläuternden Hinweisen auch in der englischen, polnischen, rumänischen und russischen Landessprache können auf der Homepage des Bundesverwaltungsamtes abgerufen werden.


Bei der Ermittlung von Anschriften von Privatpersonen, die sich vermutlich in Polen aufhalten, können Ihnen die Auslandsvertretungen unmittelbar leider nicht behilflich sein. Dahingehende Auskünfte können Sie aber bei den zuständigen polnischen Stellen beantragen. Dazu müssen Sie ein rechtliches Interesse an der jeweiligen Anschrift darlegen. Näheres entnehmen Sie bitte folgendem Merkblatt.

Zum Herunterladen

Anschriftenermittlung für Privatpersonen PDF / 144 KB


Anschriftenermittlung - Antrag PDF / 224 KB


Die Ausfuhr von Antiquitäten von nationaler Bedeutung ist von einer Genehmigung abhängig.

123 Staaten haben sich zur Verhütung und Bekämpfung des illegalen Kulturguthandels durch Beitritt zum UNESCO-Übereinkommen von 1970 über Maßnahmen zum Verbot und zur Verhütung der unrechtmäßigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut verpflichtet. Dazu gehört auch die Bundesrepublik Deutschland.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserer Broschüre.

Die Apostille ist eine Beglaubigungsform im internationalen Urkundenverkehr, die in Einzelfällen von deutschen Behörden oder Gerichten eingefordert wird. Sie bestätigt die Echtheit der Unterschrift unter der Urkunde, die Eigenschaft, in welcher der Unterzeichner gehandelt hat, und gegebenenfalls die Echtheit des Siegels oder Stempels, mit dem die Urkunde versehen ist.

In Polen wird die Apostille ausschließlich vom polnischen Außenministerium erteilt. In einigen Fällen ist eine Vorbeglaubigung erforderlich, bevor das polnische Außenministerium die Apostille erteilt. Nähere Informationen hält das folgende Merkblatt für Sie bereit:


Merkblatt zum deutsch-polnischen Urkundenverkehr PDF / 377 KB

Krankheiten und Verletzungen können sehr unangenehm sein, insbesondere dann, wenn sie im Ausland auftreten. Der Weg zum Arzt bleibt dann häufig nicht erspart. Damit im Falle eines Arztbesuchs keine Verständigungsschwierigkeiten auftreten, finden Sie an dieser Stelle Listen von Ärzten, die über Fremdsprachenkenntnisse (Deutsch und/oder Englisch) verfügen und Sie daher gegebenenfalls in Ihrer Muttersprache behandeln können. Die Ärztelisten sind nach Facharztgruppen gegliedert und alphabetisch sortiert. Sie führen nicht alle örtlichen Ärzte auf und basieren auf Informationen, die den Auslandsvertretungen aktuell vorliegen. Alle Angaben und insbesondere die Benennungen der Ärztinnen und Ärzte sind unverbindlich und erfolgen ohne Gewähr.

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Ärzteliste Botschaft Warschau PDF / 559 KB


Ärzteliste Generalkonsulat Breslau PDF / 322 KB


Ärzteliste des Konsulats Oppeln PDF / 208 KB


Ärzteliste Generalkonsulat Danzig PDF / 484 KB


Ärzteliste Generalkonsulat Krakau PDF / 161 KB

Die Ausfuhr von Antiquitäten von nationaler Bedeutung ist von einer Genehmigung abhängig.

123 Staaten haben sich zur Verhütung und Bekämpfung des illegalen Kulturguthandels durch Beitritt zum UNESCO-Übereinkommen von 1970 über Maßnahmen zum Verbot und zur Verhütung der unrechtmäßigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut verpflichtet. Dazu gehört auch die Bundesrepublik Deutschland.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in unserer Broschüre.


Für eine Übersicht der polnischen Auslandsvertretungen in Deutschland klicken Sie bitte auf diesen Link.

Weiterführende Informationen zum Thema Beglaubigungen erhalten Sie hier.



Weiterführende Informationen zum Thema Bescheinigungen erhalten Sie hier.

Weiterführende Informationen zum Thema Beurkundungen erhalten Sie hier.


Auf der Homepage des polnischen Justizministeriums finden Sie eine Liste der vereidigten Dolmetscher in Polen. Nach Eingabe der Sprache unter „Jezyk“ („niemiecki“) und der entsprechenden Stadt unter „miasto“ bzw. Auswahl der Woiwodschaft im drop-down Menü gelangen Sie zu einer Auswahl von Dolmetschern.

Auf der Homepage des Standesamtes I in Berlin finden Sie Informationen in deutscher Sprache zu folgenden Themen: Eheschließung im Inland und Ausland, Ehefähigkeitszeugnis zur Eheschließung im Ausland, Namensführung in der Ehe, Beurkundung im Eheregister, Anerkennung von ausländischen Scheidungsurteilen, Lebenspartnerschaft.

Alle Deutschen, die im Ausland leben können sich freiwillig in die Deutschenliste eintragen lassen. Die Botschaft Warschau rät, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen, damit sie – falls erforderlich – in Krisen und sonstigen Ausnahmesituationen mit Deutschen schnell Verbindung aufnehmen kann.

Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, sich durch Hinterlegung Ihrer e-Mail-Adresse, z. B. über anstehende Bundestagswahlen und Wahlen zum Europäischen Parlament oder sonstige konsularische Hinweise informieren zu lassen.

Die Möglichkeit der online-Registrierung ersetzt die bisher manuell geführten Deutschenlisten der deutschen Auslandsvertretungen. Wir bitten Sie daher, sich über das Internet elektronisch zu registrieren, auch wenn Sie in der sog. Deutschenliste bereits eingetragen waren. Sie werden künftig automatisch in regelmäßigen Abständen aufgefordert werden, Ihre Angaben zu bestätigen bzw. zu aktualisieren. Damit sollen Vollständigkeit und Aktualität der Registrierungen sichergestellt werden. Bitte beantworten Sie die Ihnen automatisch zugehenden Aufforderungen deshalb im eigenen Interesse.

zum Webportal


Wenn Sie Erbe eines Nachlasses in Deutschland geworden sind, haben Sie sechs Wochen (bei Aufenthalt im Ausland sechs Monate) Zeit, die Erbschaft auszuschlagen. Hierfür können Sie das unten stehende Formular verwenden (zweisprachig deutsch/polnisch). Ihre Unterschrift auf dem Dokument müssen Sie beglaubigen lassen. Weitere Informationen erhalten Sie auf unserem Merkblatt.


Merkblatt zur Erbausschlagung PDF / 128 KB


Formular PDF / 271 KB

Eine Mitwirkung der deutschen Auslandsvertretungen bei Erbfällen ist in der Regel nur notwendig, wenn sich der Nachlass in Deutschland befindet, unabhängig von der Nationalität des Erblassers.

Bei Nachlässen in Polen wenden Sie sich bitte an einen polnischen Notar.

Die deutschen Auslandsvertretungen können keinerlei Auskunft über steuerrechtliche Fragen in Verbindung mit Erbnachlässen geben. Hierzu empfehlen wir Ihnen, sich an einen spezialisierten Anwalt, Steuerberater oder das Finanzamt zu wenden.


Erteilung und Beantragung eines deutschen Erbscheins bzw. eines Europäischen Nachlasszeugnisses:

Zur Verfügung eines in Deutschland befindlichen Nachlasses kann es zum Nachweis der Erbenstellung und seines Erbteils erforderlich werden, dass der Erbe einen Erbschein vorlegen muss. Das Europäische Nachlasszeugnis erfüllt den gleichen Zweck in grenzüberschreitenden Erbfällen innerhalb der EU mit Ausnahme von Dänemark, Großbritannien und Irland. Erbschein und Europäisches Nachlasszeugnis müssen beim jeweils zuständigen Nachlassgericht (in Deutschland das Amtsgericht) förmlich beantragt werden. Der entsprechende Antrag bedarf zwingend der öffentlichen Beurkundung und kann bei der Botschaft Warschau (für die Woiwodschaften Masowien, Podlachien, Lodz, Lublin, Pommern, Ermland-Masuren, Kujawien-Pommern, Westpommern) oder beim Generalkonsulat in Breslau (für die Woiwodschaften: Niederschlesien, Oppeln, Schlesien, Lebuser Land, Großpolen, Kleinpolen, Heiligkreuz, Vorkarpaten) zur Urkunde aufgenommen werden, wenn der oder einer der Erbe(n) seinen gewöhnlichen Aufenthalt im jeweiligen Amtsbezirk hat und die internationale Zuständigkeit eines deutschen Nachlassgerichts gegeben ist. Sollten Sie im Amtsbezirk des Generalkonsulats Danzig wohnen (Konsulatefinder ) und einen deutschen Erbschein benötigen (kein Europäisches Nachlasszeugnis), so kann dieser Antrag beim Generalkonsulat Danzig beurkundet werden.  Bitte beachten Sie dabei die Hinweise in dem nachfolgenden Merkblatt „Erbscheinsverfahren in Deutschland“. Die Beurkundung des Erbscheinsantrages ist gebührenpflichtig; die Gebühr richtet sich nach dem Nachlasswert. Es wird gebeten, nicht ohne vorherige Terminvereinbarung in der Botschaft bzw. im Generalkonsulat zur Antragstellung vorzusprechen, da die Vorbereitung der Beurkundung zeitaufwändig ist und häufig noch Rückfragen bestehen. Zur Vorbereitung des Erbscheinsantrages werden Sie gebeten, zunächst den hier ebenfalls eingestellten Fragebogen sorgfältig und vollständig ausgefüllt zurückzusenden.


Merkblatt Erbscheinverfahren PDF / 256 KB


Wichtige Änderungen im Erbrecht ab 2015 PDF / 265 KB


Fragebogen zur Vorbereitung eines Erbscheinantrages PDF / 453 KB

Staatsangehörige von Mitgliedstaaten der Europäischen Union benötigen für den Erwerb eines Grundstückes in Polen keine Erlaubnis mehr. Staatsangehörige von Staaten, die nicht Mitglied der Europäischen Union sind, benötigen eine Erlaubnis des Innenministeriums, um ein Grundstücks in Polen erwerben zu können.

Für den Erwerb von Grundstücken über 0,3 Hektar, die für die Land- oder Forstwirtschaft nutzbar sind, gelten in Polen jedoch besondere Bedingungen. Der Erwerbende muss u. a. mehrere Jahre in der Gemeinde gewohnt haben, in der das zu erwerbende Grundstück liegt, qualifizierter Land- oder Forstwirt sein und das Grundstück zehn Jahre lang selbst land- oder forstwirtschaftlich nutzen. Der Erwerb ist auf maximal 300 Hektar begrenzt. Für den Grundstückserwerb durch einen Erbfall gelten zum Teil Ausnahmevorschriften.

Umtausch von Führerscheinen

Nähere Informationen in diesem Merkblatt

und auf der Website der Europäischen Union Link.

Zuständig für den Umtausch Ihres Führerscheins ist das EU-Land Ihres gewöhnlichen Aufenthalts (d.h. des Landes, in dem Sie in der Regel seit  mindestens sechs Monaten Ihren Wohnsitz haben). Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Führerscheinstelle.

Erwerb des polnischen Führerscheines durch Einwohner der Bundesrepublik Deutschland

Medienberichte haben den Eindruck erweckt, dass es möglich ist, nach dem Verlust des deutschen Führerscheines die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) oder sogar ein Fahrverbot zu umgehen, indem man in einem anderen EU-Staat - z. B. in Polen - die Führerscheinprüfung ablegt. Der so erworbene ausländische Führerschein sollte dann angeblich auch in Deutschland gelten. Das stimmt so nicht.
Das zuständige Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung hat zu diesem Thema auf seiner Homepage Informationen veröffentlicht.

Für weitere Informationen s. auch „KfZ-Angelegenheiten“

Sie befinden sich im Ausland und benötigen ein Führungszeugnis?

Ein Führungszeugnis kann schriftlich per Post oder über das Online-Portal des Bundesamts für Justiz beantragt werden. Für eine Beantragung über das Online-Portal werden der elektronische Personalausweis bzw. ein elektronischer Aufenthaltstitel und ein Kartenlesegerät benötigt.

Die deutschen Auslandsvertretungen in Polen können gebührenpflichtig die Unterschrift auf einem vom Antragssteller vorgelegten Formular beglaubigen. Das Dokument wird nach erfolgter Unterschriftsbeglaubigung dem Antragsteller zur Weiterleitung ausgehändigt.

Neu ist die Ausstellung eines Europäischen Führungszeugnisses für Staatsangehörige anderer EU-Mitgliedsstaaten. Nähere Informationen in deutscher Sprache und das Antragsformular in deutscher, englischer und französischer Sprache finden Sie auf der Website des Bundesamts für Justiz.  


Anmeldung eines Kraftfahrzeuges aus Deutschland in Polen

Nachstehend finden Sie Informationen über Ausfuhrkennzeichen, Übersetzung von Papieren, technische Überprüfung, Verbrauchssteuer, Befreiung von der Mehrwertsteuer, Recycling-Gebühr, Anmeldung im Land, Versicherung und Meldebescheinigung.

Ausfuhrkennzeichen

Ist das Kraftfahrzeug weiterhin in Deutschland gemeldet, kann es mit seinem Kennzeichen nach Polen überführt werden. In diesem Fall müssen dem ehemaligen Besitzer die Kennzeichen und Fahrzeugpapiere zurückgeschickt werden, damit er das Fahrzeug abmelden und die Autopapiere dem Käufer dann nach Polen schicken kann. Bequemer ist es, in Deutschland Ausfuhrkennzeichen mit dem gelben oder roten Rand zu kaufen.

Im Falle der Anmeldung des Fahrzeugs in Polen ohne Besitzerwechsel ist das Fahrzeug in Deutschland abzumelden und es sind Ausfuhrkennzeichen zu erwerben.

Übersetzung von Autopapieren

Sämtliche fremdsprachigen Autopapiere (Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief oder Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II, evtl. Konformitätsbescheinigung) sind in Übersetzung vorzulegen, angefertigt von einem vereidigten Übersetzer. Einige polnische Zulassungsstellen akzeptieren die Zulassungsbescheinigungen Teil I und II aus den EU- sowie EFTA-Ländern sowie der Schweiz auch ohne Übersetzung. Diese wird dann jedoch in der Regel für die Bearbeitung von Verbrauchssteuer-Anträgen benötigt.

Wurde das Fahrzeug von einer Privatpersonen erworben, so ist ein zweisprachiger, polnisch-deutscher Vertrag vorzulegen (oder die Übersetzung eines in deutscher Sprache aufgesetzten Vertrags).

Technische Überprüfung (TÜV)

Ein aus einem anderen EU-Mitgliedsstaat oder aus einem EFTA-Land importiertes Kraftfahrzeug muss vor der Anmeldung in Polen keine technische Überprüfung durchlaufen, wenn aus den Fahrzeugpapieren hervorgeht, dass die Überprüfungen, die im Ursprungsland gemacht wurden, noch gültig sind. (Einige polnische Zulassungsstellen verlangen aber trotzdem auch in diesen Fällen eine Hauptuntersuchung).

Ist die Gültigkeitsdauer jedoch länger, als polnische Vorschriften dies vorsehen, so erfolgt vor der ersten Anmeldung eine technische Überprüfung bei einer Station für Fahrzeugkontrolle (Stacja Kontroli Pojazdów, SKP). Die Kosten belaufen sich auf ca. 98,- PLN (für erdgasbetriebene PKWs ca. 163,- PLN).

Abgesehen von der Pflicht, einen aktuellen Nachweis über eine technische Überprüfung vorzulegen, können aus dem Ausland importierte Fahrzeuge einer zusätzlichen Überprüfung in der SKP unterliegen, um technische Daten zu ermitteln, die zur Anmeldung in Polen unerlässlich, jedoch nicht in den Fahrzeugpapieren enthalten sind.

Verbrauchssteuer (Akzise)

Die Einfuhr des Fahrzeugs ist beim zuständigen Zollamt innerhalb von 14 Tagen nach erfolgter Einfuhr anzumelden; die fällige Verbrauchssteuer ist innerhalb eines Monats zu entrichten. Der Betrag beläuft sich bei Fahrzeugen mit einem Hubraum von bis zu zwei Litern auf 3,1 %, darüber hinaus auf 18,6 % des Fahrzeugwerts. Eine Bescheinigung des Zollamts über die Entrichtung der Akzise ist mit einer Gebühr von 17 PLN verbunden. In einigen Fällen (z.B. eine befristete Einfuhr bzw. das sogenannte Umsiedlungsvermögen) ist eine Befreiung von der Akzise möglich, hierzu muss eine entsprechende Bescheinigung des Zollamts beantragt werden.

Anmeldung beim polnischen Verkehrsamt

Die Anmeldung des Kraftfahrzeugs erfolgt beim Straßenverkehrsamt, dessen Zuständigkeit sich nach dem Wohnort in Polen richtet. Die Gebühren für Kennzeichenschilder, Zulassungsplaketten, Fahrzeugschein und Fahrzeugbrief betragen mind. ca. 256,-PLN.

Zuerst erhält der Besitzer eine befristete Genehmigung (sog. „dowód miękki“), nach 30 Tagen wird der unbefristete Fahrzeugschein ausgestellt.

Versicherung

Spätestens am Tag der Anmeldung ist der Beitrag zur Haftpflichtversicherung zu entrichten.

Meldebescheinigung

Ausländer, die ihr Kraftfahrzeug in Polen anmelden wollen, das vorher auf ihren Namen im Ausland gemeldet war, müssen beim Straßenverkehrsamt eine Meldebestätigung in Polen vorlegen (befristet oder unbefristet), evtl. die Aufenthaltsgenehmigung („karta pobytu“) sowie ein gültiges Ausweisdokument.


Für weitere Informationen s. auch „Führerschein“

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Halterermittlung - Information zur Erlangung von Daten aus der Zentralen Kfz- und Kraftfahrer-Erfassung (CEPiK) in Polen PDF / 271 KB


Antrag Halterermittlung PDF / 1 MB


Haftungsausschluss:

Alle Angaben dieses Merkblattes beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungen der Botschaft zum Zeitpunkt der Abfassung des Merkblatts. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit kann jedoch keine Gewähr übernommen werden.

Sollten Sie Ihren Lebensmittelpunkt temporär oder auf Dauer nach Polen verlagern, müssen Sie viele Dinge beachten. Im Folgenden können Sie sich über Arbeitsgenehmigung, Aufenthaltserlaubnis und Ummeldung von Kraftfahrzeugen bei einem Umzug nach Polen informieren.

1. Arbeitsgenehmigung

Deutsche Staatsangehörige, die in Polen arbeiten möchten, benötigen seit dem 17.01.2007 keine Arbeitserlaubnis mehr (Verordnung, erschienen im Gesetzblatt der Republik Polen Nr. 7 vom 17.01.2007).

2. Aufenthaltserlaubnis

Für deutsche Staatsangehörige, die sich bis zu 3 Monaten in Polen aufhalten möchten, sowie für Touristen besteht seit dem 01.01.2013 keine Meldepflicht in Polen.

Erst bei einem Aufenthalt von mehr als 3 Monaten benötigen deutsche Staatsangehörige eine Aufenthaltsgenehmigung, die vom zuständigen Woiwodschaftsamt ausgestellt wird. Dazu muss sich der deutsche Staatsangehörige spätestens 1 Tag nach Ablauf des ersten Aufenthaltsmonats bei der polnischen Ausländerbehörde anmelden. Die An- und Abmeldung kann auch durch eine bevollmächtigte Person geschehen.

Grundsätzlich werden folgende Unterlagen verlangt:

  • 1 Antragsformular (einzutragen sind Angaben zu persönlichen Daten, Familienmitgliedern, Pass/ Personalausweis, Korrespondenzadresse sowie Aufenthaltszweck)
  • 2 Fotos im Format 35x 45 mm (Halbprofil von links, das linke Ohr muss sichtbar sein)
  • je nach Aufenthaltszweck weitere Unterlagen; hierüber erteilt das zuständige Woiwodschaftsamt Auskunft

3. Anmeldung von Kraftfahrzeugen bei Umzug nach Polen

Wenn Sie beabsichtigen, sich länger als sechs Monate in Polen aufzuhalten, so sind Sie verpflichtet, Ihr Fahrzeug anzumelden.

Hinweis: Alle Angaben in dieser Information beruhen auf Erkenntnissen und Einschätzungen der Botschaft zum Zeitpunkt der Textabfassung. Für die Vollständigkeit und Richtigkeit, auch wegen zwischenzeitlicher Veränderungen, kann keine Gewähr übernommen werden. (Stand: März 2018)

Nachstehend nennen wir Ihnen die Links zu den Woiwodschaftsämtern im konsularischen Amtsbezirk der Botschaft Warschau, des Generalkonsulats in Danzig, Krakau, Breslau und Konsulats in Oppeln.



In Polen lebende Rentenbezieher haben bisher einmal im Jahr das Formular „Erklärung zum Weiterbezug einer Rente aus der Bundesrepublik Deutschland“ zugeschickt bekommen. Diese sogenannte Lebensbescheinigung musste der Rentenberechtigte eigenhändig unterschreiben und dann von einer amtlichen Stelle bestätigen lassen.

Seit 2016 erhält die Deutsche Rentenversicherung die Informationen durch einen elektronischen Abgleich mit den polnischen Versicherungsträgern. Es bedarf daher grundsätzlich keiner Lebensbescheinigung mehr im Papierformat.

Sollte im Einzelfall eine Bestätigung auf dem Papierformular benötigt werden, kann diese bei amtlichen Stellen in Polen (z. B. Standesamt, ZUS) eingeholt werden.

Die Bestätigung kann nur noch in Ausnahmefällen durch die deutschen Vertretungen in Polen erfolgen.

Bei der Bestätigung muss sich der Rentner durch ein gültiges Personaldokument ausweisen.

Sollte der Rentner die Lebens- und Staatsangehörigkeitsbescheinigung nicht eigenhändig unterschreiben können, weil er zum Beispiel krankheitsbedingt dazu nicht mehr in der Lage ist, wenden Sie sich bitte als Angehöriger oder Bekannter an den zuständigen deutschen Rentenversicherungsträger. Sie können dann mit diesem abstimmen, wie Sie weiter vorgehen müssen.

Bitte vergewissern Sie sich, dass Ihr Rentenversicherungsträger stets Ihre aktuelle Adresse hat. Sollte sich Ihre Anschrift geändert haben, können Sie die Änderung Ihrem Rentenversicherungsträger direkt mitteilen.

Das Formular „Lebens- und Staatsangehörigkeitsbescheinigung“ zur Vorlage bei der Deutschen Rentenversicherung finden Sie hier (Link).




Die Mediation ist ein Verfahren, in dem die Parteien eines Streits mit Unterstützung von Mediatoren ihre Konflikte selbständig lösen sollen. Die Mediatoren schaffen eine konstruktive Gesprächsatmosphäre und sorgen für einen fairen Umgang der Parteien miteinander. Den Mediatoren stehen dabei keine Entscheidungskompetenzen zu; sie beschränken sich darauf, die Parteien zu unterstützen, eigenständig eine sinnvolle Lösung ihrer Probleme zu erarbeiten. Die Mediation ist vertraulich und nicht öffentlich.

Durch Mediation sollen auch in Rückführungs- und Umgangsverfahren in Folge von Kindesentführungen für sämtliche Parteien zufriedenstellende und dem Kindeswohl entsprechende Lösungen herbeigeführt werden. Nähere Informationen hierzu können Sie den folgenden Informationsblättern entnehmen.


Infoblatt Mediation - Rückführung


Infoblatt  Mediation - Umgang

Informationen zur Nachbeurkundung der Auslandsgeburt in Deutschland finden Sie hier.

Informationen zu Namenserklärungen finden Sie hier.



Wir wollen Sie informieren, wie Sie schon vor Beginn einer Reise Notfällen im Ausland vorbeugen können. Sollte es dann doch einmal geschehen – der Pass ist weg, das Geld verloren – finden Sie hier Hinweise, wie Ihnen die Auslandsvertretung weiterhelfen kann.


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Informationen zur Beantragung eines deutschen Personalausweises sowie ein Antragsformular zum Herunterladen finden Sie hier.

Bei vielen Rechtsfragen und –streitigkeiten ist es nützlich, oft auch erforderlich, einen polnischen Rechtsanwalt zu konsultieren. Beiliegende Listen enthalten – alphabetisch geordnet – Rechtsanwälte, die bereit sind, im Auftrag deutscher Mandanten tätig zu werden. Grundsätzlich ist jeder in Polen zugelassene Rechtsanwalt (adwokat) vor allen polnischen Gerichten und in jedem Instanzenzug zugelassen. Nähere Informationen können Sie den folgenden Anwaltslisten entnehmen. Die Angaben und insbesondere die Benennung der Rechtsanwälte und sonstigen Rechtsbeistände erfolgt unverbindlich und ohne Gewähr.


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Rechtsanwaltsliste im Amtsbezirk der Botschaft Warschau PDF / 930 KB



Rechtsanwaltsliste im Amtsbezirk des Generalkonsulats Danzig PDF / 499 KB



Rechtsanwaltsliste im Amtsbezirk des Generalkonsulats in Krakau PDF / 564 KB



Rechtsanwaltsliste im Amtsbezirk des Generalkonsulats Breslau PDF / 643 KB



Rechtsanwaltsliste im Amtsbezirk des Konsulats Oppeln PDF / 375 KB

Hier finden Sie ein Merkblatt mit Hinweisen zur Rechtsverfolgung in Zivil- und Handelssachen und über Zustellungen im Ausland.


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Rechtsverfolgung PDF / 742 KB


Deutsche Staatsangehörige können mit Personalausweis oder Reisepass nach Polen einreisen. Jedes Kind benötigt ein eigenes Ausweisdokument. Dies kann der Kinderreisepass und bis zum 16. Lebensjahr auch der Kinderausweis mit Lichtbild (wurde nur bis 2006 ausgestellt) sein. Kindereinträge im Reisepass eines Elternteils sind seit dem 26.06.2012 nicht mehr gültig. Alle Reisedokumente müssen noch gültig sein.
 

Beim Autofahren muss immer das Abblendlicht eingeschaltet sein. Die Bestimmung gilt ganzjährig. Für LKWs besteht die Verpflichtung einen Feuerlöscher mitzuführen.


Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes.

Botschaft der Republik Polen in Berlin

Auf den Seiten der polnischen Botschaft in Berlin finden Sie viele Informationen zu Politik, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft sowie konsularischen Fragen.

Wenn Sie beabsichtigen, Länder außerhalb der Europäischen Union zu besuchen, sollten Sie sich so früh wie möglich informieren, ob Sie ein Visum benötigen. Das Auswärtige Amt hat in seinem Internetangebot hierzu ausführliche Informationen für Sie bereitgestellt. Weitere Informationen, die Ihnen bei der Vorbereitung Ihrer Reise nützlich sein können, finden Sie unter nebenstehendem Link.
Die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika hat darauf hingewiesen, daß die visumfreie Einreise in die USA ab dem 26. Oktober 2004 nur noch dann möglich ist, wenn die Reisenden im Besitz eines maschinenlesbaren Passes („Europapass“ mit dunkelrotem Umschlag) möglich ist.

Informationen zur Beantragung eines neuen Passes finden Sie unter „Reisepass“. Wir weisen darauf hin, dass Europapässe ca. 6 Wochen nach Antragstellung abgeholt werden können - beantragen Sie Ihren neuen Pass daher rechtzeitig!

Deutsche, die sich z. B. mit einem vorläufigen Reisepass (grüner Umschlag) ausweisen, benötigen ab diesem Datum ein amerikanisches Visum. Nähere Informationen hierzu erteilt die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika. Bitte beachten Sie auch die Hinweise im Internetangebot des Auswärtigen Amtes.

Informationen zur Beantragung eines deutschen Reisepasses sowie Antragsformulare zum Herunterladen finden Sie hier.

In diesem Wegweiser finden Sie Informationen über die Systematik und die rechtlichen Grundlagen der Auszahlung von Renten in Deutschland, die auch auf polnischen Versicherungszeiten beruhen. Außerdem haben wir die richtigen Ansprechpartner für alle weiteren Fragen zusammengestellt. Bitte beachten Sie, dass die deutsche Auslandsvertretungen nicht berechtigt sind, eine Einzelbearbeitung von Rentenanfragen vorzunehmen.


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Wegweiser zu in Deutschland ausgezahlten Renten aus deutschen und polnischen Rentenzeiten

Lebensbescheinigung für Rentenzwecke

Renten aus Deutschland – Steuerrechtliche Fragen


Wichtige Links

Deutsch-polnische Rentenberatungstage

Rente im Ausland

Niemand hat die Absicht, sich scheiden zu lassen!

Aber was, wenn das Thema „Scheidung“ doch im Raum steht? Wissen Sie, welches Recht dann auf Ihre Scheidung anwendbar ist?

Wenn Sie als deutscher Staatsangehöriger jetzt spontan sagen: „Na, deutsches!“, liegen Sie seit Juni 2012 möglicherweise falsch: seit dem 21. Juni 2012 gilt eine EU-Verordnung („Rom III“), nach der sich das auf Scheidungen anwendbare Recht teilweise neu bestimmt.

Haben die Ehegatten diesbezüglich keine einvernehmliche Rechtswahl getroffen, unterliegen Scheidung und Trennung nunmehr „dem Recht des Staates, in dem die Ehegatten zum Zeitpunkt der Anrufung des Gerichts ihren gewöhnlichen gemeinsamen Aufenthalt haben oder zuletzt ihren gemeinsamen gewöhnlichen Aufenthalt hatten“.

Reichen also z.B. zwei Deutsche mit (letztem gemeinsamem) gewöhnlichem Aufenthalt in Polen bei einem deutschen Gericht die Scheidung ein, wird dieses die Scheidungsvoraussetzungen (z.B. Trennungszeiten, Scheidungsgründe) nach polnischem Recht beurteilen. Dies ist nur dann nicht der Fall, wenn beide Ehepartner einvernehmlich hinsichtlich des anzuwendenden Scheidungsrechts eine abweichende Rechtswahl getroffen haben. Die Rechtswahl ist beschränkt; möglich ist aber z.B. die Wahl deutschen Rechts als Heimatrecht der (oder eines der) Ehegatten.

Polen ist zwar derzeit noch nicht Vertragsstaat der Verordnung. Gleichwohl wenden polnische Gerichte bereits jetzt das nach der Verordnung anzuwendende Recht an.

Beachten Sie bitte, dass die Erklärung der Rechtswahl innerhalb der EU zwingend dem Ortsrecht des Aufenthaltsstaates genügen muss; in Deutschland ist die notarielle Beurkundung der Erklärung vorgeschrieben.

Nähere Informationen zum Erwerb und zur Feststellung der deutschen Staatsangehörigkeit finden Sie hier.

Hilfe bei Todesfällen und Leichenüberführung. Informationen zur Überführung einer Leiche von Polen in die Bundesrepublik Deutschland und Auskunft über Leichenpass und Nachbeurkundung finden Sie hier.


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Todesfälle in Polen und Leichenüberführung PDF / 248 KB



Bestattungsunternehmer in Polen PDF / 340 KB

An dieser Stelle möchten wir Sie darüber informieren, welche Möglichkeiten die deutschen Auslandsvertretungen in Polen haben, deutsche Staatsangehörige bei der Beschaffung von Personenstandsurkunden zu unterstützen, in welchen Fällen sie leider nicht weiterhelfen können und welche Möglichkeiten Sie selbst haben, nach den gewünschten Informationen zu recherchieren.

Informationen zur Ahnenforschung und Erbenermittlung entnehmen Sie bitte unserem Merkblatt, das Sie unter „Ahnenforschung/Erbenermittlung“ finden.

Zur Beschaffung einer Geburts-, Heirats- oder Sterbeurkunde stellen wir für Sie ein Antragsformular bereit. Bitte entnehmen Sie die genauen Informationen dem folgenden Merkblatt.


Zum Herunterladen

Merkblatt zur Urkundenbeschaffung


Antrag auf Beschaffung einer Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunde PDF / 7 KB

Hier finden Sie einen Überblick über die Visabestimmungen.

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Visa requirements

You will find an overview on visa requirements here.

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Entschädigung von verfolgten nicht jüdischen NS-Opfern in Osteuropa

Hierfür gilt folgendes: 

Verfolgte, die keine deutsche Staatsangehörigkeit haben, können unter folgenden Voraussetzungen  eine Einmalbeihilfe in Höhe von 2.556 Euro erhalten , wenn  sie bisher keine Wiedergutmachungsleistungen aus deutscher Quelle (z.B. Globalverträge, Stiftungen, Hirschinitiative) erhalten haben:

Der Antragsteller muss die Voraussetzungen der Richtlinien für nichtjüdische Verfolgte gemäß § 4 der Richtlinien der Bundesregierung für die Vergabe von Mitteln an Verfolgte nicht jüdischer Abstammung zur Abgeltung von Härten in Einzelfällen im Rahmen der Wiedergutmachung vom 26. August 1981 in der Fassung vom 7. März 1988 (WDF) erfüllen.

Der Antragsteller muss selbst NS-Verfolgter im Sinne von § 1 Bundesentschädigungsgesetz (BEG) sein. Das heißt, er muss aus Gründen der politischen Gegnerschaft gegen den Nationalsozialismus oder aus Gründen der Rasse oder des Glaubens oder der Weltanschauung durch nationalsozialistische Gewaltmaßnahmen verfolgt worden sein und dadurch in eigener Person einen erheblichen Gesundheitsschaden erlitten haben.

Anträge auf Entschädigungsleistungen sind beim Bundesfinanzministerium zu stellen:

Bundesministerium der Finanzen

Referat V B 3

Außergesetzliche Entschädigungsregelungen für NS-Verfolgte

Am Propsthof 78a

53121 Bonn

http://www.bundesfinanzministerium.de


Anerkennungsleistung für Ghetto-Arbeit


Einmaliger Rentenersatzzuschlag bei fehlenden Beitragszeiten

Die Bundesregierung hat eine Neufassung der Richtlinie der Bundesregierung über eine Anerkennungsleistung an Verfolgte für Arbeit in einem Ghetto, die keine Zwangsarbeit war (Anerkennungsrichtlinie) beschlossen. Wenn Verfolgte im Sinne des Bundesentschädigungsgesetzes nur deshalb keinen Anspruch auf eine Ghetto-Rente nach dem Gesetz zur Zahlbarmachung von Renten aus Beschäftigungen in einem Ghetto (ZRBG) haben, weil sie keine ausreichenden weiteren anrechenbaren Zeiten erworben haben, besteht nun die Möglichkeit, als einmalige weitere Leistung einen Rentenersatzzuschlag in Höhe von 1500 Euro zu beantragen.

Mit dieser ausnahmsweisen Ersatzleistung nach § 2 Absatz 2 der Anerkennungsrichtlinie soll berücksichtigt werden, dass einige Verfolgte zwar Ghetto-Beitragszeiten nach dem ZRBG erlangt haben; gleichzeitig allerdings keine weiteren Beitrags- oder Ersatzzeiten vorweisen können, die über Sozialversicherungsabkommen auch in der deutschen gesetzlichen Rentenversicherung angerechnet werden könnten. Nach deutschem Rentenrecht muss aber eine Gesamtzeit von mindestens fünf Jahren, die sogenannte allgemeine Wartezeit, erreicht werden, damit ein Anspruch auf Zahlung einer Rente besteht. Dies führt dazu, dass diesen Personen keine Rente aus Deutschland zugesprochen werden kann.

Der einmalige Rentenersatzzuschlag soll in diesen Fällen einen abschließenden Ausgleich schaffen.

Zuständig für die Anträge ist das Bundesamt für zentrale Dienste und offene Vermögensfragen, 11055 Berlin.

Weitere Informationen zur Richtlinie und zum Antragsverfahren erhalten Sie unter:

http://www.badv.bund.de

Berücksichtigung von Arbeiten ohne Zwang in einem beschäftigungsähnlichen Verhältnis im Ghetto

Die Bundesregierung hat am 19. September 2007 eine Richtlinie zur Ghetto-Arbeit beschlossen. Danach erhalten die Berechtigten eine einmalige Anerkennungsleistung in Höhe von 2.000 Euro.

In Polen wurde in der Regel bei der Rentenberechnung zwar die Aufenthaltszeit im Ghetto, nicht jedoch die Arbeitszeit im Ghetto berücksichtigt. Die Berücksichtigung der Aufenthaltszeit ist kein Ausschlussgrund für die Gewährung der Anerkennungsleistung. Die Angaben der Antragsteller, ob die Arbeitszeiten im Ghetto bei der polnischen Rente bereits berücksichtigt sind, bilden die Grundlage für die Entscheidung. Die Botschaft rät daher all denjenigen, die im Ghetto gearbeitet haben, auf jeden Fall einen Antrag zu stellen.

Im beigefügtem Merkblatt erhalten Sie Informationen darüber, wer zu dem berechtigten Personenkreis gehört und wie die Anerkennungsleistung und ggf. den Rentenersatzzuschlag beantragt werden kann.

Telefonische Auskünfte erhalten Sie unter der Telefonnummer +49 (0) 30 187030 1324.


Zum Herunterladen

MB zur Anerkennungsleistung

Broschüre Entschädigung von NS-Unrecht - Regelungen zur Wiedergutmachung des Bundesministerium der Finanzen

Ein Zollbeamter mit Signalstab
Ein Zollbeamter mit Signalstab© dpa-Report

Zollrechtliche Informationen

Der deutsche Zoll bietet auf seiner Website ausführliche Informationen hier.

Anzeigepflicht für Barmittel bei Reisen

Bei Reisen von und nach Deutschland sind Barmittel im Gesamtwert von 10.000 Euro oder mehr beim Zoll anzumelden. Dies betrifft sowohl Bargeld als auch diesem gleichgestellte Zahlungsmittel. Weitere Informationen sowie zum Download bereitgestellte Anmeldeformulare finden Sie hier

Reisefreigrenzen für Waren

Werden Waren (insbesondere alkoholische Getränke und Tabakerzeugnisse) nach Deutschland oder Polen eingeführt, unterliegen sie bestimmten mengenmäßigen Beschränkungen. Hinsichtlich dieser sogenannten Reisefreigrenzen kommt es entscheidend darauf an, aus welchem Staat man einreist.

Einen unverbindlichen ersten Überblick zu verschiedenen Reisefreigrenzen stellen wir Ihnen nachfolgend zur Verfügung:

I. Reisen innerhalb der EU (z.B. aus Polen in ein Mitgliedsstaat der EU und umgekehrt)

Der deutsche Zoll bietet auf seiner Website ausführliche Informationen zu den geltenden Einfuhrbeschränkungen von Waren bei Reisen innerhalb der EU hier . Bitte beachten Sie insbesondere die für die Einfuhr von Genussmitteln und Energieerzeugnissen geltenden Reisefreigrenzen.

II.    Einreise aus Drittstaaten in die EU (z.B. außerhalb der EU nach Polen oder nach Deutschland)

Der deutsche Zoll bietet auf seiner Website ausführliche Informationen zu den geltenden Einfuhrbeschränkungen von Waren bei Einreise in das Gebiet der EU aus einem Drittstaat hier. Bitte beachten Sie, dass es bei der Bestimmung der Reisefreigrenzen bei Einreise aus einem Drittstaat in die EU auch auf das Verkehrsmittel ankommt, das man zur Beförderung verwendet.

ACHTUNG: Besonderer Hinweis für Reisende aus Russland, Belarus und der Ukraine nach Polen

Bitte beachten Sie, dass bei der Einreise aus Russland, Belarus und der Ukraine nach Polen auf einem anderen als dem Luft- oder dem Seeweg (z.B. mit einem Auto oder einem Omnibus) teilweise abweichende Reisefreimengen und besondere Bestimmungen gelten. Diese Regulierungen sowie viele andere nützliche Informationen rund um Ihre Reise in die o.g. Länder finden Sie auf der Internetseite der polnischen Zollverwaltung (auch in deutscher und in englischer Sprachen) hier. In der Rubrik „Wie passieren Grenze?“ finden Sie einen Fragekatalog, mit allen für Ihre Reise wichtigen Informationen hier.

Die Deutsche Botschaft in Warschau übernimmt keine Gewähr für die Vollständigkeit und Richtigkeit der vorstehenden Angaben.

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