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Mindestlöhne in Deutschland für entsandte und überlassene Arbeitnehmer

Artikel

Der Mindestlohn in Deutschland beträgt seit dem 1. Januar 2019 brutto 9,19 Euro je Arbeitsstunde.

Das Gesetz für den Mindestlohn (Gesetz zur Stärkung der Tarifautonomie) sorgt, nachdem es im Bundesgesetzblatt verkündet und in Kraft getreten ist, für eine vom Gesetzgeber festgeschriebene Lohnuntergrenze, die in Zukunft nicht mehr unterschritten werden darf. Seit 1. Januar 2019 liegt er zunächst bei 9,19 Euro je Zeitstunde.

Auf der Grundlage des Arbeitnehmerentsendegesetzes, des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und des Traifvertragfesetzes gelten in Deutschland für alle Beschäftigten folgende verbindliche branchenspezifische Mindestlöhne bzw. Lohnuntergrenzen:

  • Aus- und Weiterbildungsdienstleistungen nach dem Zweiten oder Dritten Buch Sozialgesetzbuch
  • Baugewerbe
  • Dachdeckerhandwerk
  • Elektrohandwerke
  • Gebäudereinigung
  • Geld- und Wertdienste
  • Pflegebranche
  • Gerüstbauerhandwerk
  • Land- und Forstwirtschaf sowie Gartenbau
  • Maler- und Lackiererhandwerk
  • Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk
  • Zeitarbeitsbranche

Wichtiger Hinweis: Beim Mindestlohn bzw. Mindeststundenentgelt handelt es sich um einen Bruttolohn.

Weitere Informationen

Bezeichnung

Bundesfinanzdirektion West (Verbindungsbüro)

Telefon

+49 (0) 221 22 255 0

Fax

+49 (0) 221 22 255 3981

Postadresse

Bundesfinanzdirektion West (Verbindungsbüro)Wörthstraße 1-3 D-50668 Köln

Website

www.zoll.de

E-Mail

poststelle@bfdw.bfinv.de

Die Zollbehörden prüfen bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen die nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) geltenden Mindestlöhne bzw. Lohnuntergrenzen.

Die Bestimmungen über den Mindestlohn gelten auch für Transitfahrten. Die Bundesregierung hat aber die Kontrollen in diesem Bereich bis zur Klärung der europarechtlichen Fragen ausgesetzt.

Mindestlohn bei Transitfahrten vorläufig ausgesetzt

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