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Przemówienie ambasadora Nikela z okazji koncertu jubileuszowego w Opolu

Artykuł

Przemówienie ambasadora Rolfa Nikela wygłoszone podczas koncertu zorganizowanego z okazji 25-lecia VdG 3 września w Opolu.

Przemówienie ambasadora Rolfa Nikela podczas koncertu galowego w Filharmonii Opolskiej zorganizowanego z okazji 25-lecia Związku Niemieckich Stowarzyszeń Społeczno-Kulturalnych w Polsce, 3 września 2016

Tekst przemówienia w języku niemieckim:

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für die Einladung, heute an Ihrem Jubiläum teilzunehmen. Meine Frau und ich sind sehr gern heute z Ihnen gekommen. Ich überbringe die herzlichsten Grüße von Bundesminister Steinmeier, der heute leider nicht hier sein kann. Es ist ihm eine Ehre, die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung zu übernehmen.

In diesem Jahr feiern wir gemeinsam das 25. Jubiläum des Vertrags über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen. Dieser Vertrag hat eine solide Grundlage für die deutsch-polnischen Beziehungen geschaffen.

Er war Ausgangspunkt für eine Erfolgsgeschichte, wie wir sie selten erlebt haben. Die deutsch-polnischen Beziehungen sind heute die besten in ihrer langen, teilweise sehr tragischen Geschichte. Ich habe ihn damals mitverhandelt. Nie hätte ich erwartet, was wir tatsächlich erreicht haben.

Der Vertrag hat für die deutsche Minderheit in Polen und für die polnischstämmige Bevölkerung in Deutschland weitreichende Rechte festgeschrieben. Dank dieses Vertrages können Sie heute Ihre eigene kulturelle Identität und Muttersprache pflegen. Ihr Zusammenschluss, der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen, ist quasi ein Kind des Nachbarschaftsvertrags. Er hat Ihre Rechte abgesichert. Insofern gratuliere ich Ihnen, lieber Herr Gaida, liebe hier versammelten Vertreter der deutschen Gesellschaften ganz herzlich zum Geburtstag. Ganz besonders herzlich danke ich allen aktiven und ehrenamtlichen Mitgliedern für Ihren wertvollen Beitrag zum Zusammenleben der deutschen Minderheit in den 25 Jahren ihres Bestehens.

Wir verdanken es im entscheidenden Maße auch Ihnen, meine sehr verehrten Damen und Herren, dass die deutsch-polnischen Beziehungen heute so gut sind. Die deutsche Minderheit ist heute ein anerkanntes Mitglied der polnischen Gesellschaft. Gleichzeitig erwächst durch die Vertrautheit mit beiden Kulturen die Funktion einer wichtigen Brücke zwischen unseren beiden Staaten. Dafür ist Ihnen die Bundesregierung sehr dankbar.

Die Bundesregierung hat sie in der Vergangenheit nach Kräften unterstützt. Sie wird dieses Engagement auch in Zukunft fortsetzen. Das gilt gerade auch jetzt. Wir sind an Ihrer Seite.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, wir verdanken dem Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen, dass die deutsche Sprache und Kultur in Polen aufblüht. Aus der Vielzahl der laufenden Aktivitäten möchte ich nur zwei Projekte erwähnen. Das sind zunächst die Verbandsschulen in Raschau und Cosel-Rogau, die den Schülern bilingualen Unterricht ermöglichen. Und als Fußballfan bin ich natürlich beindruckt von den jährlich wachsenden „Miro Deutschen Fußballschulen“. In den Fußballschulen verbinden sich das Erlernen der deutschen Sprache mit dem Spaß am Fußball – eine gute Kombination. Ich danke allen Verantwortlichen, nicht nur der beiden genannten Initiativen, für ihr Engagement. Das ist keineswegs selbstverständlich.

Meine Damen und Herren, dank des Engagements des VdGs wird die deutsche Minderheit in Polen auch in Zukunft ihre kulturelle Identität und Sprache im alltäglichen Miteinander mit der polnischen Mehrheitsgesellschaft pflegen und entwickeln können. Wir erwarten, dass von den heutigen Feierlichkeiten ein klares Signal für die gute deutsch-polnische Nachbarschaft ausgehen wird.

Sie können stolz auf sich und Ihre Leistungen sein. Ich danke Ihnen allen herzlich und wünsche alles Gute zum Geburtstag. Es lebe die deutsche Minderheit in Polen und es lebe die gute deutsch-polnische Nachbarschaft mit einer wichtigen Rolle für Sie.

Opole, 3 września 2016 r.