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Wręczenie dyplomów uznania dla Margarethe Wysdak i Barbary Loch

Artykuł

Przemówienie ambasadora Nikela z okazji wręczenia dyplomów uznania dla Margarethe Wysdak i Barbary Loch ze Stowarzyszenia Pro Liberis Silesiae 3 września w Opolu.

Przemówienie ambasadora Rolfa Nikela z okazji wręczenia dyplomów uznania dla Margarethe Wysdak i Barbary Loch ze Stowarzyszenia Pro Liberis Silesiae 3 września 2016 r. w Opolu.

Tekst przemówienia w języku niemieckim:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich, Sie alle heute bei meinem Besuch in Oppeln wiederzusehen.

Zunächst möchte ich meiner Kollegin, Frau Konsulin Haake, dafür danken, dass sie den Rahmen für diese heutige Zeremonie ermöglicht hat.

Liebe Frau Dr. Wysdak, liebe Frau Loch,

wir sind heute hier zusammengekommen, um Ihr überragendes Engagement im Rahmen des Vereins Pro Liberis Silesiae zu würdigen.

Sie haben 2008 den Verein Pro Liberis Silesiae gegründet. Der Verein betreibt inzwischen unter Ihrem Vorsitz, Frau Dr. Wysdak, und mit Ihrer maßgeblichen Unterstützung, Frau Loch, drei Grundschulen mit angeschlossenen Kindergärten.

In den Mittelpunkt des pädagogischen Konzepts haben sie den Ansatz von Maria Montessori gestellt. Sie legen in Ihrer Erziehung besonderen Wert auf die Entwicklung von Selbständigkeit, eigenständiger Persönlichkeit und Offenheit gegenüber anderen Kulturen. Sie tragen mit Ihrem pädagogischen Konzept zu einer von Respekt und Toleranz geprägten Gesellschaft bei.

Erfolgreich vermitteln Sie in Ihren Schulen im Rahmen von bilingualem Unterricht auch die deutsche Sprache, die deutsche Kultur und sparen aktuelle Themen nicht aus. Die von Ihnen ins Leben gerufenen Schulen sind damit für Familien der deutschen Minderheit besonders interessant. Sie stehen jedoch auch allen anderen offen. Durch das gemeinsame Lernen und Leben in den Schulen wird der Abbau von Vorurteilen sowie Verständnis für die der Minderheit angehörigen Mitschüler aber auch für das Nachbarland Deutschland gefördert. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Dialog zwischen den Angehörigen der deutschen Minderheit und der Mehrheitsgesellschaft und zwischen unseren beiden Nachbarstaaten.

Besonders beeindruckt mich Ihr Engagement. Sie haben erkannt, dass es Bedarf an bilingualen Schulen gibt. Sie haben die Initiative ergriffen, den Trägerverein der Schulen, Pro Liberis Silesiae, gegründet und ein pädagogisches Konzept entwickelt. Sie haben an Ihre Idee geglaubt, sich von Widerständen und Hindernissen nicht ermutigen lassen und Ihren Traum umgesetzt. Sie können zu Recht stolz auf Ihren Erfolg sein.

Für Ihr außerordentliches Engagement für die deutsche Minderheit und für den Dialog zwischen der deutschen Minderheit und der Mehrheitsgesellschaft, auch über die deutsch-polnische Grenze hinweg, möchte ich Ihnen herzlich danken. Als Zeichen hierfür möchte ich Ihnen heute jeweils eine Dankurkunde überreichen.

Ich wünsche Ihnen, Frau Dr. Wysdak und Ihnen, Frau Loch, weiterhin alles Gute, vor allem eine gute Gesundheit und viel Energie für die Arbeit mit den Kindern.

Lassen Sie uns nun auf das Wohl von Frau Dr. Wysdak und Frau Loch anstoßen.

Opole, 3 września 2016r.

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