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Doroczne spotkanie dotyczące planowania funduszy

Artykuł

Przemówienie ambasadora Nikela z okazji wręczenia dyplomu uznania dla Rafała Bartka w ramach spotkania poświęconego planowania funduszy 14 listopada.

Przemówienie ambasadora Nikela z okazji wręczenia dyplomu uznania dla Rafała Bartka w ramach spotkania poświęconego planowania funduszy 14 listopada.

Tekst przemówienia w języku niemieckim:

Sehr geehrter Herr Gaida,

und Ihnen möchte ich auch ganz herzlich zu ihrer Wahl zum Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen gratulieren,

sehr geehrte Frau Zajączkowska,

sehr geehrter Herr Galla,

sehr geehrter Herr Bartek,

sehr geehrte Angehörige der deutschen Minderheit,

sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter der Mittlerorganisationen,

liebe Kolleginnen der Konsulate,

sehr geehrte Damen und Herren,

Ich freue mich, dass so viele von Ihnen anlässlich der Gespräche in der Botschaft über Planungen der Mittel des Auswärtigen Amtes für 2017 zwischen den Auslandsvertretungen, Mittlerorganisationen und der deutschen Minderheit nach Warschau gekommen sind. Ich wünsche Ihnen einen fruchtbaren Austausch.

Die Gespräche sind Gelegenheit, um sich über die Projektarbeit der deutschen Minderheit in Polen auszutauschen und sie bieten auch Gelegenheit für Evaluierung und strategische Schwerpunktsetzungen der zukünftigen Arbeit.

Ich gratuliere ihnen zu den erfolgreichen Projekten 2016, insbesondere im Rahmen des Jubiläumsjahres „25 Jahre Nachbarschaftsvertrag“ und im Rahmen des 25. Geburtstages des Verbands der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen. Es ist sehr erfreulich, dass sich neben den großen Organisationen auch örtliche Vereine mit dem Jubiläum des Nachbarschaftsvertrags beschäftigt haben.

Die deutsche Minderheit, die Mittlerorganisationen, die Botschaft und die Konsulate haben das Jubiläumsjahr genutzt, um die große Bandbreite der deutsch-polnischen Beziehungen mit einem bunten Strauß an Veranstaltungen und Projekten zu flankieren.

Mit Ihren Projekten und Veranstaltungen schaffen Sie durch Begegnungen von Menschen Brücken zwischen der deutschen Minderheit und der Mehrheitsgesellschaft, gleichzeitig auch zwischen Deutschland und Polen.

Danke für Ihr – oft ehrenamtliches – Engagement!

Was die Unterstützung der deutschen Minderheit durch das Auswärtige Amt angeht: grundsätzlich gilt auch für 2017 der Haushaltvorbehalt des Bundestages. Aber nach aktuellem Stand wird das Auswärtige Amt seine Unterstützung für die deutsche Minderheit 2017 auf einem ähnlichen Niveau wie 2016 fortsetzen.

Die Bundesregierung steht zu ihrer im Koalitionsvertrag vom 18. Dezember 2013 verankerten Verpflichtung und wird ihre Unterstützung für die deutsche Minderheit fortsetzen. Wir werden uns weiterhin für die Belange der deutschen Minderheit einsetzen.

Neben der finanziellen Unterstützung für Kulturprojekte setzt sich die Bundesregierung auch für die Minderheitenrechte der deutschen Minderheit ein.

Wir verfolgen die Bemühungen um die Eingemeindung von Gemeinden um Oppeln, die von Angehörigen der deutschen Minderheit bewohnt werden, mit einiger Sorge.

Zwar handelt es sich bei den Bemühungen um Eingemeindung um eine innerpolnische Angelegenheit. Wir erwarten jedoch, dass die polnische Regierung und die Stadt Oppeln den konstruktiven Dialog mit der deutschen Minderheit im Geiste des Nachbarschaftsvertrages fortsetzen. Diese Erwartung haben wir gegenüber der polnischen Seite zum Ausdruck gebracht.

Die Bundesregierung steht an Ihrer Seite. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die bestehenden Minderheitenrechte nicht angetastet werden. Diese Erwartung haben wir gegenüber der polnischen Seite zum Ausdruck gebracht. Die Bundesregierung steht an Ihrer Seite. Wir werden uns dafür einsetzen, dass die bestehenden Minderheitenrechte nicht angetastet werden.

Sehr geehrte Damen und Herren,

unsere Zusammenkunft ist ein geeigneter Rahmen, um eine herausragende Persönlichkeit aus Ihrer Mitte zu ehren: den Vorsitzenden der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien, Rafał Bartek.

Sehr geehrter Herr Bartek,

seit vielen Jahren engagieren Sie sich für die deutsche Minderheit in Polen. 2004 bis 2008 leiteten Sie das Europäische Haus bei der Stiftung für die Entwicklung Schlesiens. 2008 bis 2015 waren Sie Geschäftsführer des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit. Seit letztem Jahr sind Sie nun Vorsitzender der Sozial-kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien. Zudem gehören Sie seit 2005 der Gemeinsamen Kommission der Regierung und der Nationalen und Ethnischen Minderheiten an, zunächst als Mitglied, dann als einer der beiden Vorsitzenden. Auch sind Sie Mitglied im Vorstand des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften. Daneben bringen Sie sich in Ihrem Wohnort in Chronstau als Vorsitzender des deutschen Freundschaftskreises sowie im Gemeinderat für die Belange der deutschen Minderheit ein.

Bei der Ausübung all dieser Funktionen fällt Ihr analytischer Blick auf. Sie bündeln Kräfte, schaffen Synergien, setzen strategische Schwerpunkte. Sie bewegen etwas und motivieren andere, sich auch zu engagieren. Ein prominentes Beispiel für ein Projekt, welches Sie enorm weitergebracht haben, sind die „Miro-Deutsche-Fussballschulen“. Mittlerweile gibt es acht, die neunte ist in Planung. Über dieses für die Jugend attraktive Angebot wird auch die deutsche Sprache vermittelt. Das Projekt sehe ich als ein erfolgreiches Schlüsselprojekt für die deutsche Minderheit. Es verbindet Jugend und Sprache und gleichermaßen Minderheit und Mehrheitsgesellschaft.

In Ihrer Funktion als Ko-Vorsitzender der Kommission der Regierung und der Nationalen und Ethnischen Minderheiten, die Sie seit 2012 innehaben, setzen Sie sich für die Belange aller Minderheiten in Polen ein. Sie agieren mit Umsicht, Besonnenheit, aber auch Entschlossenheit.

Lieber Herr Bartek,

für Ihr außerordentliches Engagement für die deutsche Minderheit und für den Dialog zwischen der deutschen Minderheit und der Mehrheitsgesellschaft sowie zwischen Deutschen und Polen möchte ich Ihnen herzlich danken. Als Zeichen meiner Anerkennung möchte ich Ihnen heute eine Dankesurkunde überreichen.

Ich wünsche Ihnen, Herr Bartek, weiterhin alles Gute für Ihr zukünftiges Engagement.

Lassen Sie uns nun auf das Wohl von Herrn Bartek anstoßen.

Warszawa, 14 listopada 2016 r.

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