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Karliczek: Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit Polen wird ausgebaut

Eröffnen in Kürze ihre Labore in Warschau: Aleksandra Pekowska und Grzegorz Sumara, Leiter der ersten beiden Dioscuri-Zentren

Eröffnen in Kürze ihre Labore in Warschau: Aleksandra Pekowska und Grzegorz Sumara, Leiter der ersten beiden Dioscuri-Zentren, © Agnieszka Ziobro

18.09.2019 - Artikel

Startschuss für neues deutsch-polnisches Programm DIOSCURI

Zur Stärkung der deutsch-polnischen Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung eröffneten Bundesforschungsministerin Anja Karliczek und der polnische Vizepremier- und Wissenschaftsminister Jarosław Gowin am 17. September 2019 in Warschau die ersten beiden Dioscuri-Zentren am Nencki-Institut für Experimentelle Biologie. Mit dem neuartigen Format der DIOSCURI Centres of Scientific Excellence unterstützt das Bundesforschungsministerium zusammen mit dem polnischen Wissenschaftsministerium die Max-Planck-Gesellschaft beim Aufbau von exzellenten Wissenschaftseinrichtungen in Polen durch junge Nachwuchswissenschaftler. Dazu erklärt Bundesforschungsministerin Karliczek:

Mit dem Förderprogramm DIOSCURI werden Deutschland und Polen ihre Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung vertiefen und exzellenten wissenschaftlichen Nachwuchs fördern. Dadurch sollen Polen und später andere Staaten Mittel- und Osteuropas in die Forschungs- und Innovationslandschaft der EU noch besser eingebunden werden. Mit DIOSCURI gehen wir dabei einen völlig neuen Weg, weil polnische Forscher dafür aus dem Ausland in ihre Heimat zurückkehren.
Wir müssen Europa stärken. Nur ein starkes und ein vereintes Europa wird in der Lage ein, für seine Werte in der globalisierten Welt einstehen. Für eine Stärkung Europas ist auch eine enge Zusammenarbeit in Forschung und Bildung ein wichtiges Mittel. Langfristig muss es unser Ziel sein, dass die Bedingungen in allen Staaten Europas so gut sind, dass junge Forschende überall in Europa gern arbeiten möchten.


Hintergrund:

BMBF und das polnische Forschungsministerium finanzieren anteilig die Dioscuri-Zentren mit bis zu 300.000 Euro pro Jahr über einen Zeitraum von fünf Jahren. Ziel des Programms ist die Unterstützung der Forschung von Nachwuchswissenschaftlern auf internationalem Spitzenniveau und die Vernetzung mit deutschen Forschungseinrichtungen.

Zur Gründung der ersten beiden Dioscuri-Zentren kehren die beiden polnischen Forscherinnen Aleksandra Pekowska und Grzegorz Sumara von internationalen Spitzeneinrichtungen im Ausland nach Polen zurück. Sie wurden aus 45 Bewerbern in einem mehrstufigen Verfahren ausgewählt.

 

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