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Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Polen

01.09.2019 - Artikel

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier reiste vom 31. August bis 1. September nach Wieluń und Warschau. Er nahm auf Einladung des polnischen Staatspräsidenten Andrzej Duda an den Gedenkfeierlichkeiten zum 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs teil.

Mit Wieluń besuchte der Bundespräsident den Ort, der in den frühen Morgenstunden des 1. Septembers 1939 als Erstes durch die Angriffe der deutschen Luftwaffe zerstört wurde. Ab 4.20 Uhr gedachte er dort gemeinsam mit Staatspräsident Duda des Kriegsbeginns. Anschließend nahmen beide Präsidenten an einem Gedenkmarsch teil und gedachten an zentralen Orten der Stadt der Opfer der Bombardierung. Die Feierlichkeiten in Wieluń wurden durch den Besuch im Heimatmuseum abgeschlossen. Dort besichtigten beide gemeinsam die Sonderausstellung „Zeugen sprechen“ (Światkowie mówią) und führten Gespräche mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen.

In Warschau folgte am Mittag die zentrale Gedenkfeier, bei der zahlreiche andere Staatsoberhäupter anwesend waren. Neben dem polnischen Präsidenten Andrzej Duda hielten der Bundespräsident sowie der Vizepräsident der Vereinigten Staaten von Amerika Micheal Pence Reden  und gedachten der Opfer des Krieges. Abgeschlossen wurde die Reise durch einen gemeinsamen Besuch des „Polnischen Requiems“ des polnischen Komponisten Krzysztof Penderecki im Nationaltheater. Es sang die Chorakademie Lübeck.

Weitere Inhalte

Rede des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier bei der Gedenkfeier der Republik Polen zum 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs am 1. September 2019 in Warschau.

Rede des Bundespräsidenten in Warschau

Rede des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier bei der Gedenkfeier zum 80. Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkrieges in der Stadt Wieluń am 1. September 2019.

Rede des Bundespräsidenten in Wieluń 

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