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Bundesaußenminister Heiko Maas in Warschau

75. Jahrestag Warschauer Aufstand

Bundesaußenminister Heiko Maas und Botschafter der Bundesrepublik Deutschland Rolf Nikel stehen bei der Gedenkveranstaltung zum 75. Jahrestag Warschauer an dem Denkmal zur Kranzniederlegung., © Kay Nietfeld/dpa

30.07.2019 - Artikel

Bundesaußenminister Heiko Maas war am Mittwoch, den 31. Juli zu einem zweitägigen Besuch in Warschau angekommen. Im Vordergrund des Besuchs standen die Gedenkfeierlichkeiten zum 75. Jahrestag des Ausbruchs des Warschauer Aufstands.

BM Maas reist nach Warschau
Bundesaussenminister Heiko Maas trifft den Präsidenten der Republik Polen, Andrzej Duda, in Warschau.© Xander Heinl/photothek.net

Am 31. Juli und 01. August kam Bundesaußenminister Heiko Maas zu einem mehrtägigen Besuch nach Warschau. Der Außenminister traf zu Gesprächen mit dem polnischen Staatspräsidenten Andrzej Duda und dem polnischen Außenminister Jacek Czaputowicz zusammen. Anschließend wohnte er den Gedenkfeierlichkeiten am Denkmal des Warschauer Aufstands bei.

75. Jahrestag Warschauer Aufstand
Heiko Maas, Auflenminister, wird von Jacek Czaputowicz, Auflenminister von Polen, in seinem Ministerium begrüßt.© Kay Nietfeld/dpa

Am Mittwoch, den 31. Juli, dem Vorabend des 75. Jahrestags des Ausbruchs des Warschauer Aufstands, wurde mit einem Feldgottesdienst und dem Totenappell auf dem Krasiński-Platz der Opfer gedacht. Neben Vertretern aus Politik und Gesellschaft sowie Überlebenden des Aufstands haben auch der deutsche Außenminister Heiko Maas, Bundestagabgeordnete sowie andere hochrangige Gäste an dem Gedenkakt vor dem Denkmal des Aufstands teilgenommen. Nach feierlichen Ansprachen und Kranzniederlegungen wurde mit einem Konzert musikalisch des Kampfes gegen Unterdrückung und für Freiheit gedacht.

BM Maas reist nach Warschau
Bundesaussenminister Heiko Maas und der Minister für Auswaertige Angelegenheiten der Republik Polen, Jacek Czaputowicz, im Rahmen einer Kranzniederlegung am Denkmal für die Opfer des Massakers von Wola in Warschau.© Xander Heinl/photothek.net

Am 1. August, dem eigentlichen Jahrestag, folgten Gedenkfeiern in ganz Warschau. Außenminister Heiko Maas legte gemeinsam mit seinem polnischen Amtskollegen Jacek Czaputowicz am Denkmal für die Opfer des Massakers von Wola einen Kranz nieder. Anschließend besichtigten die beiden Minister gemeinsam das Museum des Warschauer Aufstands, trafen dort mit deutschen und polnischen Jugendlichen zusammen und stellten sich ihren Fragen. Maas entzündete eine Kerze an der Mauer der Erinnerung, bevor er sich auf den Rückweg nach Berlin begab.

Im Warschauer Aufstand erhob sich die Polnische Heimatarmee gegen die deutschen Truppen im besetzten Warschau. Zum Zeitpunkt der Kapitulation nach 63 Tagen eines erbittert geführten Kampfes waren etwa 200.000 Opfer auf polnischer Seite zu beklagen. Nach der Niederschlagung des Aufstands zerstörten die deutschen Besatzer als Vergeltung systematisch große Teile der Stadt am westlichen Weichselufer. Unzählige Archive und polnische Kulturdenkmäler von unschätzbarem Wert fielen der Zerstörung zum Opfer.


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