Willkommen auf den Seiten des Auswärtigen Amts

Über Warschau in die Freiheit

Brandenburger Tor mit Mauerresten / Foto Februar 1990

Brandenburger Tor mit Mauerresten / Foto Februar 1990, © akg-images

13.05.2019 - Artikel

Aufruf: Zeitzeugen von 1989 gesucht!

Vor 30 Jahren – im Spätsommer 1989 – flüchteten über 6.000 Menschen aus der damaligen DDR über Warschau in die Bundesrepublik. Unsere Botschaft, damals noch auf der anderen Weichselseite gelegen, war zentraler Ort der Geschehnisse: Im Laufe dreier Monate hielten sich über 6.000 Flüchtlinge aus der damaligen DDR hier auf. Die neu gewählte polnische Regierung, die Solidarność-Bewegung, das Polnische Rote Kreuz, Caritas und viele private Helfer unterstützen die Bürger der ehemaligen DDR wo sie konnten.

In unsere Vertretung kamen derart viele Flüchtlinge, dass die Botschaft sich bald ausschließlich um die Organisation der Ausreise der DDR-Bürger kümmerte. Die Empfangsräume wurden zu einer Art Notunterkunft.

Waren auch Sie dabei? Welche Erinnerungen haben Sie an die Zeit?

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir der damaligen Ereignisse gedenken. Wir freuen uns auf Ihre Erinnerungen und Bilder aus Warschau, von den Notunterkünften, den Wartenden und Helfern vor und in der Botschaft oder von Ihrer Reise in die Freiheit. Wenn Sie sich einverstanden erklären, nutzen wir Ihre Bilder gegebenenfalls in einer Publikation zum 30. Jahrestag der Flucht über Warschau. (Link zur schriftlichen Einverständniserklärung).

Wir freuen uns auf Ihre Bilder bis zum 14. Juni an diese Adresse: info@warschau.diplo.de!

nach oben