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Treffen der AHK Polen mit dem Minister für Investitionen und Entwicklung Jerzy Kwieciński

29.05.2018 - Artikel

Grußwort des Botschafters Nikel

-Es gilt das gesprochene Wort-

Sehr geehrter Herr Minister

Sehr geehrte Frau Vorsitzende Wlodarczyk

Sehr geehrte Damen und Herren Mitglieder des Vorstands

Sehr geehrte Anwesende,

Ich möchte Ihnen, Herr Minister, für Ihre Bereitschaft, sich mit den deutschen Unternehmen in Polen zu einem Austausch zu treffen, herzlich danken. Die Begegnungen unserer Wirtschaftsvertreter mit den Spitzen der polnischen Regierung haben inzwischen eine gute Tradition. Ganz besonders möchte ich Ihnen persönlich für Ihr offenes Ohr für die deutsche Wirtschaft danken, auf das wir uns immer verlassen konnten. Auch unsere Kooperation mit Ihnen und Ihren Mitarbeitern ist beispielhaft. Gern erinnern wir uns an Ihre Teilnahme als Ehrengast am letztjährigen Tag der Deutschen Einheit in der Botschaft.

Die deutsch-polnischen Wirtschaftsbeziehungen sind sehr eng, in einigen Branchen wie der Automobilindustrie fast symbiotisch. Unsere Wirtschaftsbeziehungen beruhen auch auf wachsender Gegenseitigkeit. Hohen deutschen Investitionen in Polen steht ein stetig zunehmendes Engagement polnischer Unternehmen in Deutschland gegenüber.

Polens Wirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt. Sie ist mittlerweile die sechstgrößte Wirtschaftsnation innerhalb der Europäischen Union. Polen kann stolz auf das Erreichte sein. Die Öffnung der Märkte im Zuge des EU-Beitritts und die Strukturfonds haben dieses Wachstum mit vorangetrieben.

Die kürzliche Umfrage der internationalen Außenhandelskammern hat erneut die Spitzenstellung Polens als Investitionsstandort unterstrichen. Als EU-Mitglied, mit hervorragenden und hochmotivierten Facharbeitern und einer stetig besseren Infrastruktur ist Polen ein guter Platz für unternehmerisches Engagement.

Dies wird, so meine Zuversicht, auch künftig so bleiben. Es gibt viele neue Kooperationsfelder, die Deutschland und Polen gemeinsam erschließen können. Die Digitalisierung, Industrie 4.0 oder auch Elektromobilität sind nur einige davon. Wir müssen gemeinsam an den Rahmenbedingungen arbeiten, damit dieses Potential genutzt werden kann. Der heutige Austausch zu Innovation und Investitionen wird hierfür sicherlich Impulse setzen können.

Mit den Geschäftsbeziehungen sind über die Jahre viele neue Kontakte zwischen den Menschen unserer Länder geknüpft worden. Die Wirtschaftsbeziehungen bilden heute zusammen mit dem engen zivilgesellschaftlichen Miteinander ein sehr tragfähiges Fundament für die Zusammenarbeit, das auch in stürmischen Zeiten trägt.

Sie, sehr geehrter Herr Minister, stehen pars pro toto für das Vertrauen, das in den vergangenen Jahrzehnten zwischen Deutschen und Polen gewachsen ist. Als Staatssekretär im Entwicklungsministerium und als Minister für Integration und Entwicklung habe ich Sie als einen sehr kenntnisreichen, uns zugewandten Gesprächspartner schätzen gelernt, Alle Anwesenden und ich, wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Ihnen. Wir rechnen auf Sie und auf Polen, wenn wir in den kommenden Wochen verstärkt in die Debatte zur Zukunft der EU einsteigen.

Deutschland und Polen haben der EU viel zu verdanken. Wir sollten jetzt gemeinsam die Weichen stellen, damit  die EU auch in der Zukunft erfolgreich sein kann.

Zunächst einmal jedoch freue ich mich auf den heutigen Austausch mit Ihnen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Warschau, den 29 Mai 2018

 


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