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Jahrbuch DPI „Arbeitswelt“

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Das neue Jahrbuch Polen 2013 Arbeitswelt“ des Deutschen Polen-Instituts richtet seinen Blick auf den polnischen Arbeitsmarkt und stellt differenzierte Ansichten rund um das Thema Arbeit, Beschäftigung und soziale Sicherungssysteme vor.

Aus der Pressemitteilung des Deutschen Polen-Instituts (9. April 2013):

Das Jahrbuch Polen 2013 Arbeitswelt des Deutschen Polen-Instituts richtet seinen Blick auf den polnischen Arbeitsmarkt und stellt differenzierte Ansichten rund um das Thema Arbeit, Beschäftigung und soziale Sicherungssysteme vor. Polen gilt in Deutschland seit Jahren geradezu als ein Paradebeispiel für gelungene Transformation, beide Volkswirtschaften sind auf vielfältige Weise miteinander verflochten und voneinander abhängig“.

Aus dem Inhalt:

Maciej Duszczyk beschreibt in seinem Beitrag die Entwicklung des polnischen Arbeitsmarkts und macht auf das größte Dilemma nach der Wende 1989−1990 aufmerksam, als Millionen unproduktiver Arbeitsplätze in den staatlichen Unternehmen verschwanden und durch produktivere in der privaten Wirtschaft ersetzt werden sollten. Vera Trappmann nimmt am Beispiel von Beschäftigten im Gesundheits- und Hochschulwesen die viel gelobte „Flexibilität“ der Polen kritisch unter die Lupe. Und während Edwin Bendyk die Kurzsichtigkeit der Wirtschaftsbosse, die beim Thema „Konkurrenzfähigkeit“ offensichtlich nur noch den Faktor „billige Arbeit“ in die Waagschale werfen, kritisiert, weist Adam Leszczyński auf die prekäre soziale Situation der polnischen Jugend hin. Wie es dazu kam, dass die mächtige Gewerkschaftsbewegung der 1980er Jahre („Solidarność“) heute fast keine Rolle mehr spielt, beschreibt in seinem Beitrag Krzysztof Getka.

Jahrbuch Polen 2013 Arbeitswelt
Herausgegeben vom Deutschen Polen-Institut Darmstadt, Wiesbaden 2013, 190 S., Preis: 11,80 € (Abo 9 €), ISBN 978-3-447-069014

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