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500 Jahre Reformation

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2017 jährt sich Martin Luthers Thesenanschlag zum 500. Mal. Auch in Deutschland und Polen wird das Jubiläum mit einer Vielzahl von Veranstaltungen begangen.

Vor 500 Jahren, am 31. Oktober 1517, schlug der Überlieferung nach der Theologieprofessor Martin Luther seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche von Wittenberg.

Dieser „Thesenanschlag“ von Wittenberg markiert den Beginn der Reformation. Wegen ihrer weitreichenden theologischen, kulturellen und politischen Folgen ist das Jubiläum 2017 nicht nur ein kirchliches, sondern ein kulturgeschichtliches Ereignis von Weltrang.

Am 31. Oktober 2017 jährt sich der Thesenanschlag Martin Luthers zum 500. Mal. Auf dem Weg zum Reformationsjubiläum wurde im Jahre 2008 feierlich die Lutherdekade eröffnet. Sowohl die Evangelische Kirche Deutschland (EKD) als auch staatliche Institutionen konzipieren und organisieren die Dekade gemeinsam.

Die Reformation ist ein Ereignis von weltgeschichtlicher Bedeutung mit Wirkungen quer durch alle Kontinente. Die großen Reformatoren – Luther, Melanchthon, Zwingli, Calvin und andere – gehören kulturstiftend zu den großen Ideengebern der Religions- und Geistesgeschichte, die auch politische Wirkung genommen haben.

Die Lutherdekade entfaltet das weite Themenspektrum der Reformation in Themenjahren. Zum einen wird an historische Gedenkjahre angeknüpft. So stand beispielsweise das Jahr 2010 unter dem Motto „Reformation und Bildung“ und gedachte damit des 450. Todestags Melanchthons, dem „Praeceptor Germaniae“/„Lehrer Deutschlands“. Zum anderen nimmt die Dekade Impulse der Reformation auf, die bis in unsere heutige Zeit reichen. Das Jahr des Reformationsjubiläums 2017 selbst wurde am 31. Oktober 2016 in Berlin durch einen Gottesdienst und einen feierlichen Festakt eröffnet.

Durch das Jahr hindurch planen die Evangelische Kirche in Deutschland und die Evangelische Kirche in Polen eine Vielzahl großer Veranstaltungen:

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