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Umweltschutz in Polen

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Polen besitzt eine große Anzahl naturbelassener und geschützter Landstriche, die von beispielhafter Artenvielfalt geprägt sind. Etwa ein Drittel der Landesfläche besteht aus Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten.

Zahlreiche Wald- und Moorgebiete, Wiesen- und Torfkomplexe sowie weitgehend unregulierte Fluss- und Seenlandschaften bilden die Heimat zahlreicher Gattungen der Tier- und Pflanzenwelt. Seltene und bedrohte Tierarten wie Weißstorch, Bison und Wolf finden hier ihren Lebensraum.

Die Umweltsituation in Polen hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. Noch immer kämpft man aber mit den umweltpolitischen Versäumnissen der Vergangenheit, insbesondere in den Bereichen Luft, Abwasser und Abfall.

Die wichtigste Anlaufstelle zur Finanzierung von Investitionen im Umweltbereich ist der Nationale Fonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft  (Narodowy Fundusz Ochrony Środowiska). Er finanziert sich in erster Linie aus Gebühren und Strafen für die wirtschaftliche Nutzung der Umwelt sowie aus Gebühren für die Rohstoffförderung. Dadurch, dass Verursacher für die Umweltnutzung zahlen, wird ein beständiges Fördervolumen für Umweltinvestitionen gesichert. Die Projekte werden heute zum Großteil mit Hilfe von Gemeinschaftsmitteln der EU kofinanziert.

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