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Deutsch-Polnischer Preis

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Der Deutsch-Polnische Preis wird jährlich für besondere Verdienste um die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen verliehen.

Der Deutsch-Polnische Preis wird gemäß Artikel 35 des Deutsch-Polnischen Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit von 1991 für „besondere Verdienste um die Entwicklung der deutsch-polnischen Beziehungen“ vergeben. Die Preisverleihung findet abwechselnd in Deutschland und Polen statt.

Das Preiskomitee besteht aus jeweils fünf von den Außenministern beider Länder ernannten Mitgliedern. Deutscher Ko-Vorsitzender ist der Koordinator der Bundesregierung für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit und Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Dietmar Woidke. Die polnischen Jurymitglieder des Preiskomitees sind derzeit nicht benannt.

Seit 1993 wurden bisher über 30 Preisträger, darunter auch verschiedene Institutionen, geehrt. Ein Sonderpreis ging an Lech Walesa und an Richard von Weizsäcker. Im Jahre 2014 wurde der Preis zu gleichen Teilen an die Internationale Jugendbegegnungsstätte Auschwitz (IJBS) und die Bildungs- und Begegnungsstätte Schloss Trebnitz verliehen. Im Jahr 2015 wurde als alleiniger Preisträger Władysław Bartoszewski posthum für seine Verdienste um die Aussöhnung zwischen Deutschland und Polen geehrt. Im Jahr 2016 wurde der Deutsch-Polnische Preis nicht vergeben.

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Preisträger des Deutsch-Polnischen Preises seit 1993

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