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Papst Franziskus beim Weltjugendtag in Krakau

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Papst Franziskus hat den Weltjugendtag in Krakau besucht. Seine erste große Rede hielt er am 27. Juli vor Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Kirche und Gesellschaft sowie des diplomatischen Corps.

Papst Franziskus hat den Weltjugendtag in Krakau besucht. Seine erste große Rede hielt er am 27. Juli vor Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Kirche und Gesellschaft sowie des diplomatischen Corps. Deutschland wurde durch Botschafter Nikel vertreten.

In seiner Rede rief der Papst zu Vergebung und Versöhnung auf und erinnerte dabei an den Brief der polnischen Bischöfe an ihre deutschen Amtsbrüder 1965, der die Versöhnung zwischen den beiden Völkern eingeleitet habe. Diese Initiative habe einen sozialen, politischen, kulturellen und religiösen Prozess angestoßen, welcher die Geschichte der Beziehungen zwischen Deutschen und Polen verändert hat, so Papst Franziskus.

Der Weltjugendtag wurde von Papst Johannes Paul II. 1984 ins Leben gerufen. Er wollte die Jugend der Welt zusammenbringen, ihre Kraft verbinden und ihren Glauben stärken. Seitdem findet der internationale Weltjugendtag alle zwei bis drei Jahr statt, zuletzt in Rio de Janeiro. In Deutschland fand er 2005 in Köln statt.

In Krakau befinden sich zu dem sechstägigen kirchlichen Großereignis etwa 500.000 Pilger aus 187 Staaten, darunter auch etwa 16.000 deutsche Pilger.

Auf seiner fünftägigen Visite wird der Papst auch u.a. den Marienwallfahrtsort in Tschenstochau und das frühere deutsche Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau besuchen. Am Sonntag hält der Papst in Brzegi bei Krakau eine große Abschlussmesse zum Ende des Weltjugendtages.

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