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Polen im Koalitionsvertrag

20 Jahre Weimarer Dreieck

20 Jahre „Weimarer Dreieck“, © dpa-Zentralbild

17.10.2018 - Artikel

Die besondere Bedeutung der deutsch-polnischen nachbarschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen soll auch im aktuellen Koalitionsvertrag widergespiegelt werden.

Die Bundesregierung möchte sich auch in Zukunft dafür einsetzen, dass die Zusammenarbeit der beiden Länder, sei es auf politischer oder gesellschaftlicher Ebene, weitergeführt und intensiviert wird. Dies soll auch schon bei der Zusammenarbeit von deutschen und polnischen Jugendlichen stattfinden. Die historische Zusammenarbeit mit Frankreich und Polen im Rahmen des Weimarer Dreiecks betont, dass Deutschland, Frankreich und Polen gemeinsam als große Mitgliedsstaaten der EU wichtige Erfolge erzielen können.

„Von besonderer Bedeutung ist für uns ebenfalls die deutsch-polnische Partnerschaft. Ihr Fundament bilden die Versöhnung zwischen Deutschland und Polen und die gemeinsame Verantwortung für Europa. Dabei werden wir nicht vergessen, dass Polen und Ungarn den Grundstein für Europas und Deutschlands Wiedervereinigung in Freiheit gelegt haben. Auf dieser Basis wollen wir die Zusammenarbeit mit unserem Nachbarland Polen ausbauen. Dem zwischengesellschaftlichen Dialog kommt gerade jetzt eine herausragende Bedeutung zu. Deshalb werden wir Akteure, wie z.B. das Deutsch-Polnische Jugendwerk, die Deutsch-Polnische Gesellschaft Bundesverband, das Deutsche Polen-Institut sowie die Jugendbegegnungsstätten in Kreisau und Auschwitz auch weiterhin in ihrer Arbeit stärken. Wir werden die Zusammenarbeit mit Frankreich und Polen im Weimarer Dreieck intensivieren.“
(Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD)

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