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22. Schlesienseminar in Groß Stein

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Der Frage „Unter uns? – Kulturelle Vielfalt in Europa“ widmete sich das 22. Schlesienseminar vom 25. bis 27. Oktober in Groß Stein.

Der Frage „Unter uns? – Kulturelle Vielfalt in Europa“ widmete sich das 22. Schlesienseminar vom 25. bis 27. Oktober in Groß Stein. Über drei Tage diskutierten Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft über Fragen mit Bezug auf ein friedliches Zusammenleben verschiedener Kulturen, Religionen und Völker.

Von der Wahrnehmung und Definition des „Fremden“ über Ängste vor dem Fremden bis hin zur Bereicherung durch das Fremde und Akzeptanz für das Fremde zog sich der Diskussionsfaden.

Organisiert hat das Seminar das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit in Kooperation mit dem Verband der deutschen Sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen und dem Lehrstuhl für Wirtschaftswissenschaften und Entwicklungsforschung der Wirtschaftsuniversität Breslau.

Hartmut Koschyk, der scheidende Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, sein Vorgänger im Amte, Dr. Christoph Bergner und der Bevollmächtigte des Marschallsamtes der Woiwodschaft Ermland und Masuren, Wiktor Leyk, zählten zu den Diskutanten und Vortragenden.

Neben Diskussionsrunden zu Themenblöcken wie „Fremde und Fremdheit in Bildung, Tradition und Sprache“ oder „Identität und ihre Herausbildung“ bot das Schlesienseminar auch Zeit für Gespräche unter den Teilnehmern und bei einem Treffen mit Erzbischof Alfons Nossol über das Thema „Leben in Vielfalt“.

Der Rahmen des Schlesienseminars wurde auch vom Marschall der Woiwodschaft Oppeln genutzt, um Herrn Hartmut Koschyk und Herrn Dr. Bergner den Orden für besondere Verdienste für die Woiwodschaft Oppeln zu verleihen. Beide wurden für ihren Einsatz um das deutsch-polnische Verhältnis und das friedliche Miteinander von polnischer Mehrheit und deutscher Minderheit mit dieser Auszeichnung gewürdigt.

22. Schlesienseminar in Groß Stein