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Freya und Helmuth James von Moltke – Abschiedsbriefe

23.03.2018 - Bildergalerie

Die 2011 erstmalig in einem Buch veröffentlichten, lange für verschwunden gehaltenen Briefe des Ehepaars Freya und Helmuth James von Moltke sind seit Ende 2017 auch in polnischer Sprachfassung zu lesen.

Freya und Helmuth James von Moltke - Abschiedsbriefe
Freya und Helmuth James von Moltke - Abschiedsbriefe© S.H.

Am 22. März wurde aus Anlass der Herausgabe der polnischen Version der Abschiedsbriefe des Ehepaars von Moltke in der Universität Oppeln eine Lesung und Podiumsdiskussion abgehalten, bei der unter anderem auch Erzbischof Alfons Nossol, der Helmuth James von Moltke persönlich kennen gelernt hatte, zu seiner Meinung über die Bedeutung der Briefe befragt wurde.

Frau Dr. Agnieszka von Zanthier, Direktorin der Stiftung von Moltke, führte durch den äußerst interessanten Nachmittag, der sich intensiv mit den unterschiedlichen Gedanken des einmaligen Briefwechsels beschäftigte.

Die 600 Seiten starke Sammlung der Abschiedsbriefe des Widerstandskämpfers von Moltke mit seiner Frau Freya umspannt die Zeit von Herbst 1944, als von Moltke als führender Kopf des „Kreisauer Kreises“ festgenommen wurde, bis zu seiner Hinrichtung im Januar 1945. Die sehr persönlichen und politisch offenherzigen Briefe, die vom Gefängnispfarrer Harald Poelchau unter Einsatz seines Lebens fast täglich an der Zensur vorbeigeschmuggelt wurden, sind das aufwühlende Zeugnis einer großen Liebe in den Zeiten des Widerstands gegen ein unmenschliches Regime.

Freya und Helmuth James von Moltke – Abschiedsbriefe

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