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Begrüßung zum Alumnifest

05.06.2019 - Rede

Sehr geehrte Damen und Herren Professoren,
sehr verehrte Gäste,
ich freue mich, Sie heute Abend hier willkommen zu heißen.

Liebe Alumni, liebe Gäste: Das Alumnifest der Deutschen Botschaft ist zur guten Tradition geworden! Der Kontakt zu Ihnen liegt uns sehr am Herzen.

Alle Abteilungen der Botschaft arbeiten eng mit den Mittlerorganisationen zusammen, die jungen Polinnen und Polen – zumeist am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn - einen Aufenthalt in Deutschland ermöglichen.

Die Erfahrungen, die Sie bei Ihrem Aufenthalt in Deutschland machen, bilden das Fundament für Vertrauen und Freundschaft zwischen den Menschen unserer beiden Länder.

Dafür, dass Sie sich für einen Aufenthalt in Deutschland entschieden haben, möchte ich Ihnen herzlich danken!

Der Wettbewerb mit anderen attraktiven Ländern hat eine andere Qualität bekommen: Wir sind zwar immer noch beliebt, aber Spanien und Italien machen uns zum Beispiel im Erasmus-Programm mittlerweile den ersten Platz streitig!

Doch das ist Europa. Ein fairer Wettbewerb unter Besten! Davon, dass dieser Wettbewerb manchmal ganz schön hart sein kann, berichten uns auch unsere Mittlerorganisationen. Ihnen liebe Mittler gilt heute Abend mein besonderer Dank – für Ihr Engagement und für Ihr Werben um Stipendiaten.

Danken möchte ich auch der Alexander-von-Humboldt-Stiftung mit der Societas Humboldtiana Polonorum, dem Goethe-Institut, der Deutschen Rechtsschule, der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, den Organisatoren des Internationalen Parlaments-Stipendium und den politischen Stiftungen.

Sie alle pflegen den wissenschaftlichen und zivilgesellschaftlichen Austausch und sorgen mit Seminaren, Konferenzen und vielen Projekten und Programmen für aktive und stetig wachsende Netzwerke.

Erwähnenswert ist aber auch die gute Zusammenarbeit zwischen deutschen und polnischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Es gibt zurzeit mehr als 1500 intensive Hochschulkooperationen – da kann man schon von einer Erfolgsgeschichte sprechen.

Die Wissenschaftsbeziehungen zwischen unseren beiden Ländern sind von Vertrauen und Kontinuität geprägt. Wir verstehen sie als Teil unserer strategischen Partnerschaft mit Polen, die beispielsweise auch in der Wirtschaft hervorragend ist. Und auch der zivilgesellschaftliche Austausch ist nachbarschaftlich und freundschaftlich.

Die polnische Regierung sieht dies im Übrigen genauso: Außenminister Czaputowicz benannte unlängst Deutschland in seiner außenpolitischen Grundsatzerklärung im Sejm als wichtigsten Nachbarn und Partner.

Wir haben in diesem Jahr Gelegenheit die Freundschaft zwischen unseren beiden Nationen zu betonen. 2019 ist ein Jahr vieler runder Gedenktage.

Zum Beispiel die zwanzigjährige Nato-Mitgliedschaft Polens, 15 Jahre in der Europäischen Union, 30 Jahre Wende in beiden Staaten und 80 Jahre Kriegsbeginn.

Es ist gerade die Wissenschaft, die in nationalen Grenzen nicht denkbar ist. Und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind oft die ersten, die Barrieren überwinden. Schließlich können wir die großen gesellschaftlichen Herausforderungen nur gemeinsam lösen.

Ich freue mich deshalb, dass wir heute Abend mit Ihnen allen die große Familie der Deutschland-Alumni in Polen zu Gast haben. Bitte nutzen Sie die Gelegenheit Ihr Kennenlernen zu vertiefen und sich miteinander auszutauschen. Wir freuen uns auf die Gespräche mit Ihnen.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend!

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