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Ausstellungseröffnung „Ordnung und Vernichtung – Die Polizei im NS-Staat“ in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau

13.04.2018 - Bildergalerie

Eröffnung der Ausstellung „Ordnung und Vernichtung – Die Polizei im NS-Staat“

Der Koordinator für die deutsch-polnische grenznahe und zwischengesellschaftliche Zusammenarbeit und brandenburgische Ministerpräsident, Dr. Dietmar Woidke, eröffnete gemeinsam mit dem stv. Direktor des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau, Andrzej Kacorzyk, und Generalkonsul Dr. Michael Groß am 13. April die Ausstellung „Ordnung und Vernichtung – Die Polizei im NS-Staat“, die die Rolle der deutschen Polizei in der Zeit des Nationalsozialismus thematisiert.

Die Ausstellung verdeutlicht, dass nicht nur Gestapo und SS, sondern auch die ganz normale deutsche Polizei an NS-Verbrechen beteiligt war.

Die Polizei war ein zentrales Herrschaftsinstrument des nationalsozialistischen Regimes, auf das es sich von den Anfängen bis zu seinem Untergang stützen konnte. Alle Sparten der deutschen Polizei waren am Terror und an den nationalsozialistischen Verbrechen, zunächst im Innern des Deutschen Reiches und seit Kriegsbeginn 1939 schließlich in allen von der Wehrmacht eroberten Gebieten, beteiligt. Besonders in Osteuropa beging die deutsche Polizei massenhaft Verbrechen an der Zivilbevölkerung. Auf Initiative von Ministerpräsident Woidke wird diese Ausstellung erstmals außerhalb Deutschlands präsentiert.

Die Ausstellung, die bis zum 31. August im Block 12 des Museums zu sehen ist, wurde von der Deutschen Hochschule der Polizei (Münster) im Auftrag der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder in Deutschland konzipiert. Das Deutsche Generalkonsulat in Krakau hat die Ausstellung finanziell gefördert.

Ausstellungseröffnung „Ordnung und Vernichtung – Die Polizei im NS-Staat“ in der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau